25.10.2011
In einem ZDF-Beitrag wurde über das Handschwitzen, die sogenannte Hyperhidrosis palmaris berichtet. Ein Team begleitete u.a einen Patienten bei der ETS-Operation im Hyperhidrose Zentrum München bei Dr. Schick.
Ein Fachvortrag des Antitranspirante Herstellers Odaban zum Thema Schwitzen und Behandlungen auf der Messe für Gesundheit in Bad Laer.
Gustatorisches Schwitzen ist eine symptomatische Hyperhidrosis, eine Sonderform des Schwitzens, die im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme auftritt. Anfallsartig bilden sich Schweißperlen im Gesicht, auf der Stirn oder im Halsbereich. Ein Zustand, der für Betroffene äußerst unangenehme psychische Folgen nach sich zieht.
19.07.2011
Der Wirkstoff eines Antitranspirantes blockiert die Schweißdrüsen und hemmt somit den Schweißstrom. Ein Video veranschaulicht den Prozess der Drüsenblockade.
Am häufigsten wird der Dermatologe aufgrund einer Hyperhidrosis palmoplantaris (Hand-/Fußschweiß) konsultiert. Zur Behandlung steht hier seit Einführung der Leitungswasser-Iontophorese durch Levit im Jahr 1968 ein mittlerweile bewährtes und ausgreiftes Therapieverfahren zur Verfügung. Zur Anwendung kommen schwache Gleichströme, die mit Hilfe hydroelektrischer Bäder durch die Haut von Handinnenflächen und Fußsohlen geleitet werden.
Hände und Füße werden dabei in mit Leitungswasser gefüllte flache Plastikwannen getaucht, in denen sich Plattenelektroden befinden, die mit Isoliertüchern bedeckt sind. Die Elektroden sind über Kabel mit einem Stromgenerator verbunden, der als Gleichstromquelle dient. Durch den Gleichstrom kommt es - wahrscheinlich in Folge einer funktionellen Inhibition der Schweißdrüsenzellen - nach etwa zehn bis fünfzehn kurz aufeinanderfolgenden Behandlungen günstigenfalls zur Normhidrosis.
Zur Aufrechterhaltung der Normhidrosis ist eine Erhaltungstherapie notwendig, die ein bis zweimal wöchentlich durchgeführt werden muß. Zu diesem Zweck kann dem Patienten ein Heimgerät rezeptiert werden.