04.03.2012
Für Betroffene ein Problem: Schwitzen im Schlaf. Nasse Haare, schweißgebadetes Aufwachen, Wäschewechsel sind nur einige Symptome von pathologischem Nachtschweiß. Differentiale Diagnose ist hier der Schlüsselweg.
25.10.2011
In einem ZDF-Beitrag wurde über das Handschwitzen, die sogenannte Hyperhidrosis palmaris berichtet. Ein Team begleitete u.a einen Patienten bei der ETS-Operation im Hyperhidrose Zentrum München bei Dr. Schick.
Ein Fachvortrag des Antitranspirante Herstellers Odaban zum Thema Schwitzen und Behandlungen auf der Messe für Gesundheit in Bad Laer.
Gustatorisches Schwitzen ist eine symptomatische Hyperhidrosis, eine Sonderform des Schwitzens, die im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme auftritt. Anfallsartig bilden sich Schweißperlen im Gesicht, auf der Stirn oder im Halsbereich. Ein Zustand, der für Betroffene äußerst unangenehme psychische Folgen nach sich zieht.
Nachdem die Krankenkasse mir die Kostenübernahme nach einem
dreimonatigen Genehmigungsverfahren zugesichert hatte, wurde ich am 24.
Februar 1997 in der St. Anna-Klinik in Meran von Dr. Tarfusser operiert.
Den Termin hatte ich erst kurz zuvor endgültig festgemacht. Dr.
Tarfusser ist in dieser Hinsicht äußerst variabel. Meine Eltern haben
mich nach Südtirol begleitet. Wir reisten am 23. Februar mit dem PKW an.
Möglich wäre auch eine Reise per Bahn gewesen. Das Flugzeug scheidet
als Verkehrsmittel hingegen aus, da der nächstgelegene Flughafen in
Verona knapp 200 Kilometer von Meran entfernt liegt, meines Wissens nur
via München erreichbar ist und die Reisedauer somit vom Frank-furter
Flughafen aus knapp neun Stunden betragen würde. Als Unterkunft haben
wir eine kleinere Pension in Dorf Tirol-Zenoberg (eine kleine Ortschaft
oberhalb von Meran) gewählt, von der das Krankenhaus per Fuß in einigen
Minuten zu erreichen ist. Die St. Anna-Klinik ist ein kleines
Privathospital, das in der Altstadt von Meran liegt.
Das Gebäude ist von einem Park umsäumt und schon etwas älter; die
hygienischen und sanitären Gegebenheiten entsprechen aber auf jeden Fall
mitteleuropäischem Standard. Die Atmosphäre im Krankenhaus ist sehr
angenehm und hat leicht südländisches Flair. Die Umgangssprache ist
italienisch, da zahlreiche Krankenschwestern aus südlicheren Regionen
Italiens stammen und demnach nur wenig oder gar kein Deutsch sprechen.
Bei der Verständigung gibt es dennoch selten Probleme:
Die Damen am Empfang, mindestens eine Schwester aus jeder Schicht und
die Ärzte sind Südtiroler mit Deutsch als Muttersprache. Am
Operationstag muß man sich etwa um 7.30 Uhr in der Klinik einfinden.
Nach der Abwicklung der Formalitäten (Vorlage des Personalausweises) am
Empfangsschalter geht man auf die Krankenstation. Als deutscher Patient
wird man in der Regel in einem Doppelzimmer untergebracht. Ich erhielt
einen 37jährigen Einheimischen, der unter Multiple Sklerose leidet und
nur noch Kopf und Hände leicht bewegen kann, als Zimmerkollegen. Das war
zwar nicht unbedingt optimal, aber für nicht einmal 24 Stunden zu
ertragen, zumal er sehr nett war und wir uns abends noch gut
unterhielten. Nach einer kurzen Wartezeit haben mich nach dem Check-In
Dr. Tarfusser und der Anästhesist, Dr. Friedrich (er ist übrigens
Deutscher und war zuvor an der Uniklinik in Augsburg tätig), begrüßt. In
einem separaten Raum im Erdgeschoß des Gebäudes, in dem einige
Routine-Voruntersuchungen und das Informationsgespräch zur Narkose
durchgeführt wurden, hatten meine Eltern und ich die Gelegenheit, alle
noch offenen Fragen mit den beiden Ärzten durchzusprechen (mehr dazu
später). Anschließend begleitete mich Dr. Friedrich zum Röntgenarzt, wo
die routinemäßige präoperative Aufnahme des Brustkorbs erfolgte.
Erstaunlich schnell wird es dann schon ernst: