Objektiv, sachlich und nützlich. So kann man durchaus den Filmbeitrag auf RTL 2 beschreiben, der die Therapie des krankhaften Schwitzens thematisierte und einen Patienten auf seinem Behandlungsweg bis hin zu seiner Operation bei PD Dr. Schick in München begleitet.
24.08.2012
Eine Maßnahme im Kampf gegen Achselschweiß und -geruch ist die Rasur der Achselhaare. Zu diesem Radikalverfahren raten selbst Dermatologen, in deren Fachgebiet die Behandlung einer Hyperhidrosis und Bromhidrosis gehören.
04.03.2012
Für Betroffene ein Problem: Schwitzen im Schlaf. Nasse Haare, schweißgebadetes Aufwachen, Wäschewechsel sind nur einige Symptome von pathologischem Nachtschweiß. Differentiale Diagnose ist hier der Schlüsselweg.
25.10.2011
In einem ZDF-Beitrag wurde über das Handschwitzen, die sogenannte Hyperhidrosis palmaris berichtet. Ein Team begleitete u.a einen Patienten bei der ETS-Operation im Hyperhidrose Zentrum München bei Dr. Schick.
"Die schweißhemmende Wirkung gehört zu den herausragenden Effekten des Gartensalbeis. Man machte sie sich früher noch mehr zunutze als heute. Noch in den zwanziger dieses Jahrhunderts wurden Tinkturen und Aufgüsse des Salbeis dazu verwendet, den Nachtschweiß von Tuberkulosekranken zu behandeln. Heute ist diese Behandlung nicht mehr üblich, nichtsdestoweniger hatten die damaligen Ärzte große Erfolge damit. Die Wirkstoffe des Salbeis - wahrscheinlich in erster Linie seine ätherischen Öle - normalisieren die Schweißdrüsenabsonderung und regulieren das Zentrale Nervensystem, das ja für die Steuerung der Schweißdrüsen zuständig ist.
Das heißt: sie greifen gleichzeitig an den Produktionsstätten des
Schweißes an und an deren Steuerungszentrale. Kein Wunder, daß Salbei zu
den erfolgreichsten Schweißhemmern überhaupt gezählt
werden muß. Er ist sogar imstande, Schweißdrüsen in die Schranken zu
weisen, die mit Hilfe von Pilocarpin in Aktion gesetzt wurden
(Pilocarpin ist ein Mittel aus der Augenheilkunde zur Behandlung von
Grünem Star; es führt als Nebenwirkung zu einer starken
Schweißabsonderung.)
Die antihydrotischen Wirkungen von Salvia officinalis sind durch mehrere Studien bestätigt. Die Schweißhemmung beträgt
bis zu 52 %. Die Wirkung setzt zwischen dem ersten und vierten Tag ein,
nach neun Tagen läßt die Wirkung nach. Besonders hilfreich sind
Extrakte, die aus frischem Kraut gewonnen wurden, Zubereitungen aus
getrockneter Ware sind weniger effektiv. Das Interessante am Salbei: er hemmt die Schweißproduktion
sowohl in innerlicher als auch in äußerlicher Anwendung. So können
Fußbäder mit Salbei bei Schweißfüßen helfen, während bei übermäßigem
Schweiß infolge von Nervosität oder Übergewicht die Einnahme von
Salbeitinktur zweckmäßig ist. In einigen Fällen können aber auch
innerliche und äußerliche Anwendung miteinander kombiniert werden. Im
einzelnen hemmt der Gartensalbei die Schweißabsonderung bei folgenden
Krankheiten oder Beschwerdebildern: Hyperhidrosis, Morbus Basedow,
Nervosität, Neurasthenie, Schweißfüße, Tuberkulose, Übergewicht,
Wechseljahresbeschwerden"
Quelle: Dr. Jörg Zittlau