04.03.2012
Für Betroffene ein Problem: Schwitzen im Schlaf. Nasse Haare, schweißgebadetes Aufwachen, Wäschewechsel sind nur einige Symptome von pathologischem Nachtschweiß. Differentiale Diagnose ist hier der Schlüsselweg.
25.10.2011
In einem ZDF-Beitrag wurde über das Handschwitzen, die sogenannte Hyperhidrosis palmaris berichtet. Ein Team begleitete u.a einen Patienten bei der ETS-Operation im Hyperhidrose Zentrum München bei Dr. Schick.
Ein Fachvortrag des Antitranspirante Herstellers Odaban zum Thema Schwitzen und Behandlungen auf der Messe für Gesundheit in Bad Laer.
Gustatorisches Schwitzen ist eine symptomatische Hyperhidrosis, eine Sonderform des Schwitzens, die im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme auftritt. Anfallsartig bilden sich Schweißperlen im Gesicht, auf der Stirn oder im Halsbereich. Ein Zustand, der für Betroffene äußerst unangenehme psychische Folgen nach sich zieht.
Ein gänzlicher Verschluß der Drüsen soll durch die Eiweißzersetzung
natürlich nicht erreichet werden, was ja auch nicht Anwendungsziel sein
kann, denn Schwitzen ist in seiner biologischen Funktion ja ein absolut
lebensnotwendiger und existenssichernder Vorgang. Ein völliger Verschluß
der Drüsen würde zu einer lebensbedrohlichen Überhitzung des Organsimus
führen.
Nach mehrmaliger Applikation der Metallverbindungen hat sich bei vielen
Schweißgeplagten an den betroffenen Hautregionen eine deutliche
Besserung und eine Minderung des zuvor hohen Schweißflusses feststellen
lassen.
Ein großer Nachteil der Anwendung von Metallverbindungen bleibt jedoch
das Erfordernis der kontinuierlichen Anwendungsauffrischung zur
Aufrechterhaltung des Behandlungserfolges, denn eine einmal erzielte
Blockierung und Teilverschließung der Schweißdrüsengänge wird durch den
Regenerationsprozeß der Haut schnell wieder abgetragen, so daß die
Schweißdrüsenaus-führungsorgane wieder freigelegt werden, mit der
Konsequenz, daß sich die ursprüngliche Sekretionsquote wieder einstellt.
Die Verabreichung von Aluminiumchlorid (AlCl3) ist hinsichtlich einer
Hyperhidrosis der Achseln (axillaris), der Hände und der Füße indiziert
und äußerst effektiv, wobei die therapeutischen Resultate bei Vorliegen
einer Hyperhidrosis axillaris am größten sind.
In dermatologischen Versuchsreihen konnten durch die äußere Anwendung
von Metallsubstanzen bei ca. 90 % der Versuchspatienten, die an einer
Hyperhidrosis axillaris litten, signifikante Besserungen der
Schweißsekretion in diesen Hautarealen erzielt werden.